Vater - Wert

35. Beitrag

Hallo meine Lieben,

Martin Buber sagte einmal: „Im du findest du das ich!“ Viele Kinder können sich in ihrem Vater spiegeln und sich im gemeinsamen Austausch, gemeinsamen Werken und in der gemeinsamen Zeit finden.

„Wir sollten unsere Kinder mit Liebe, zur Liebe erziehen!“, ist der schöne Abschlusssatz im Video von Michaela Freifrau v. Heeremann. Sie erklärt auf wunderbare Art und Weise, was Werte sind und wie wir sie unseren Kindern beibringen können.

Im Buch wird die wunderbare Geschichte eines liebenden Vaters erzählt.

Und „Großvater“ war sehr lange Zeit eines meiner Lieblingslieder. Auch hier werden Werte auf wunderbare Art und Weise gelehrt.


Michaela Freifrau von Heereman ist katholische Theologin und Publizistin. Sie ist verheiratet, hat 6 erwachsene Kinder und bis jetzt 6 Enkel. Sie hält Vorträge zu Glaubens- Familien, Frauen- und schulpolitischen Themen und ist öfter in Talkshows oder im Radio zu diesen Themen zu Gast. Ehrenamtlich ist sie vielfältig in der Kinder- und Jugendkatechese engagiert. Als Mitglied des ehemaligen päpstlichen Rates für die Familie ist sie heute Mitglied in der Katechismus-Kommission des päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung. Sie ist eine der 4 Autoren des YOUCAT, des Jugendkatechismus der katholischen Kirche, der inzwischen in 74 Sprachen übersetzt worden ist. Außerdem ist sie Autorin des Buches: „Zur Freiheit erziehen. Wie Kinder zu selbstbewussten und verantwortlichen Menschen werden.“ Augsburg 2003. Zurzeit arbeitet sie im Autorenteam des „Kids-Cat“, eines Katechismus für Kinder und ihre Eltern (Alter zwischen 9 und 13 Jahre), der vermutlich im Jahr 2018 erscheinen wird.   

Tugenden wie Fleiß, Gehorsam, Höflichkeit, Disziplin sind wichtige Haltungen, aber noch keine Werte. Werte sind Grundwerte politischer, sozialer, moralischer und religiöser Natur; also Werte, die unser Menschenbild betreffen: etwa die Würde jedes Menschen, welcher Hautfarbe, Herkunft, Geschlechts oder Begabung er auch sein möge; diese Werte sollten Eltern genauso wichtig sein, wie die oben genannten Tugenden.


Alles Licht, das wir nicht sehen

Anthony Doerr

Buchvorstellung

Hier eine positive Vaterfigur: Marie-Laure ist blind. Mitten in einer Geschichte voller Poesie, mitten in Krieg und Abenteuer steht ihr Vater unerschütterlich wie ein Fels an ihrer Seite. Um ihr ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, ist er zu allem bereit. In Friedenszeiten zeigt sich seine Liebe…

…in den kleinen Dingen des Alltags – beharrlich und selbstlos verrichtet. Im Kriegsgetümmel ist diese Liebe bereit, das eigene Leben aufs Spiel zu setzten…

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Großvater

STS

Liedvorstellung

Bei jedn Wickl mit der Mutter war mei erster Weg von daham zu dir
und du hast gsagt: Sie is allan, des musst versteh,
ois vergeht, kumm, trink’ a Bier.
Dann hast du gmant des ganze Lebn
besteht aus Nehmen und viel mehr Gebn
Worauf i aus deim Kastn in da Nacht de paar tausend Schilling g’fladert hab
Zum Verputzn in da Discothek,
A paar Tag drauf hast mi danach g’fragt.
I habs bestritten, hysterisch plärrt,
Dei Blick war traurig, dann hab i great.
du hast nur gsagt: “Kumm, lass mas bleibn,
Geld kann gar nie so wichtig sein!”

Wann du vom Krieg erzählt hast,
wie du an Russn Aug in Aug gegnübergstandn bist,
Ihr habts eich gegenseitig an Tschick anboten,
Die Hand am Abzug hat zittert vor lauter Schiss.
Oda dei Frau, die den ganzn Tag
dir die Ohren vollgsungen hat.
Du hast nur gsagt: “I hab sie gern,
I muas ned alles, was sie sagt, immer hörn”

Großvater, kannst du ned abakumman auf an schnellen Kaffee?
Großvater, i möcht’ dir so viel sagn, was i erst jetzt versteh!
Großvater, du warst mei erster Freind, und des vergiss i nie!
Großvater!

Du warst ka Übermensch, hast a nie so tan, a deshalb war da irgendwie a Kraft.
Und durch dei Art, wie du dei Lebn glebt hast, hab i a Ahnung griagt, wie mas vielleicht schafft.
Dei Grundsatz war: Z’erst überlegn, a Meinung ham, dahinterstehn
Niemals Gewalt, alles beredn, aba a ka Angst vor irgendwem

Großvater, kannst du ned abakumman auf an schnellen Kaffee?
Großvater, i möcht’ dir so viel sagn, was i erst jetzt versteh!
Großvater, du warst mei erster Freind, und des vergiss i nie!
Großvater!
Großvater, kannst du ned abakumman auf an schnellen Kaffee?
Großvater, i möcht’ dir so viel sagn, was i erst jetzt versteh!
Großvater, du warst mei erster Freind, und des vergiss i nie!
Großvater!

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Erzählung über Leonie

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Meine Antwort an Leonie:

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